Um es gleich vorweg zu sagen, das war ein Tag mit viel neuen und sehr positiven Erfahrungen. Ganz herzlichen Dank an Hermann und Sandra Korte und die ganze Gruppe für die kameradschaftliche Aufnahme, die tatkräftige Unterstützung und das Anfeuern beim Heben.
Es wurden einige neue Rekorde aufgestellt, ich will hier jedoch nicht vorgreifen. Sobald die Ergebnisse auf c-o-c.de veröffentlicht wurden, werde ich die Links posten.
Hier die Disziplinen:
| Rolling Thunder: Einarmiges Kreuzheben mit dem Rolling Thunder |
| Apollon´s Axle: Kreuzheben mit der Zweizollstange (2 Zoll = 5,08 cm) |
| Hex-Bar mit Fat Gripz: Kreuzheben mit der Hex-Bar |
| Inch for Reps |
Hier: Regeln Thick Bar Meeting
Und dies sind meine beiden Durchgänge:
Kurze Zusammenfassung meiner Ergebnisse: Obwohl nicht geplant, habe ich mich zuerst an der Apollon´s Axle versucht. Das allererste Mal. Mein Max mit der Apollon´s Axle war 77,5 kg.
Meine erste Erkenntnis dieses Treffens und absolut nicht verwunderlich: Ich muss Trainingsvolumen aufbauen. Ich habe durch Warmmachen, "Rumprobieren" und die Max-Versuche mit der Apollon´s Axle so abgebaut, dass aus den "geplanten" 97,5 kg mit der Hex Bar mit Fat Gripz 82,5 kg geworden sind.
Eine weitere Erkenntnis: Ich muss dringend an meiner Technik arbeiten, die Knie haben die Tendenz zusammen und nach vorn zu gehen. Ob sich der leichte Rundrücken im oberen Bereich jemals wieder vollständig begradigen läßt, wird die Zeit zeigen.
Jedenfalls: Wenn ich es noch mal entscheiden müßte, würde ich alles wieder so machen. Es hat einfach Spaß gemacht und der Versuch mit der Apollon´s Axle hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich habe neue, interessante Kontakte geknüpft und Gleichgesinnte gefunden. Wie heißt es doch? "Wer sich nicht traut zu heulen, der findet auch sein Rudel nicht." Bin auf das nächste Jahr und meine Fortschritte gespannt.
Einen Pokal gab es aufgrund der Nachmeldung (nach Anmeldeschluss) für mich und zwei der anderen Teilnehmer leider nicht. Jedoch ein ganz großes Hufeisen für meine großen Pläne. Das hängt jetzt an der Wand in meiner Trainingsecke und erinnert mich an diesen denkwürdigen Tag.
Ein glückliches und ganz herzliches Danke an alle meine Freunde und Weggefährten, männlich und weiblich, an Miri, mein wildes Patenkind und meine Schwester, kurz an alle, die mich mental, mit Emails und Daumendrücken und Sätzen wie: "Möge die Macht mit dir sein!" unterstützt haben:-)
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Noch ein persönlicher Nachtrag: Samstagabend, ziemlich genau um 21 Uhr, rolle ich wieder auf meinen Parkplatz, stelle den Motor ab und schicke ein kurzes, aber sehr ernst gemeintes "Danke" ans Universum.Es ist alles gut abgelaufen, ohne Verletzung, mir ist keine Bandscheibe rausgepoppt oder irgendwas gerissen. 600 km Autobahnfahrt, etwas erschöpft und teils im Dunkeln und bei strömenden Regen sind ohne Unfall abgelaufen. Das nehmen wir immer als so selbstverständlich hin, bis es das eines Tages nicht mehr ist.
BAB hat es in einem Lied sehr treffend ausgedrückt. "Wie flott das geht, wenn es das Glück nicht mehr tut."
Ich denke, ein bißchen mehr Dankbarkeit für das, was wir haben und die Menschen, die uns unterstützen und uns wichtig sind, tut uns allen ganz gut.
Hi Gabriela,
AntwortenLöschenohne grosse Vorbereitung dieses Event anzugehen und dann noch durch den Umstand die Apollon Axle jemals in der Hand gehabt zu haben, diese Lifts abzuliefern, verdient wirklich Respekt. Meinen hast Du. Toller Bericht dazu. Freue mich auf weitere Ausflüge von Dir :-)
Bis bald,
Sascha
Ja, das war so ein bißchen "Dann springst du ins Feuer und versuchst zu schwimmen." Es hat jedenfalls sehr viel Spaß gemacht. Ich freue mich auf das Training mit und bei dir. Ich bringe die improvisierte Inch-Hantel mit, dann können wir uns an der auch ein bißchen die Zähne ausbeissen :-)
LöschenViele Grüße
Gabriela
Deine Technik war gar nicht schlecht. Im Grenzbereich kann man schon mal technisch unsauber werden. Mit Training wird das schon. Bedenke auch die Kürze Deiner Vorbereitungszeit.
AntwortenLöschenIch war auch dankbar heil geblieben zu sein. Einfach dran bleiben und Du kannst noch viele Höhepunkte erleben.
Gruß
Joseph
Das tut auch gut, dass mal zu hören :-). Ich denke, man sollte sich selbst gegenüber kritisch sein, damit man sich verbessern kann. Wenn das jedoch zu der Einstellung führt: "Ich gehe erst ins Wasser, wenn ich schwimmen kann, dann bremst man sich stark aus. In jedem Fall sollte man das Risiko abwägen:
Löschenhttp://www.despair.com/regret.html ;-)
Ich freue mich auf den weiteren "Werdegang" und die Griffkraftmeisterschaften im Frühjahr.
Viele Grüße
Gabriela